Energiesparlampen
Magda Wimmer

 

Ich möchte euch rechtzeitig, bevor die Verordnung in Kraft tritt, auf ein für uns doch recht wichtiges Thema aufmerksam machen, damit ihr überlegen könnt, was ihr selbst tun wollt bzw. welche Wege es gibt, die politischen Entscheidungsträger zu informieren und Einwände zu erheben.

 

Die Verordung im Bezug auf Energiesparlampen wird heuer in Kraft treten!

Und es ist spannend, dass das gerade zu einem Zeitpunkt geschieht, in dem die Machtverhältnisse ziemlich auf dem Kopf stehen und wir tagtäglich sehen, wie unser Leben immer mehr reguliert und kontrolliert wird. Energiesparlampen sind sicherlich im Vergleich mit dem, was sonst noch auf uns zukommt, ein relativ kleines Thema, aber im Bezug auf unsere Gesundheit könnten sie zu einem grossen Problem werden. Genauers weiss man darüber noch nicht.

 

Ernstzunehmenden Studien zufolge ist die Energie-Ersparnis dieser Lampen nicht so gross, wie es propagiert wird. Auf jeden Fall hat sie im Bezug auf die immer wieder in solchen Zusammenhängen erwähnte „Globale Erwärmung“ einen sehr kleinen Stellenwert, verglichen mit dem, was die Industrie, die Militärs und auch die Abgase unserer Autos in der Erdatmosphäre bewirken.

 

Energiesparlampen enthalten jedoch Quecksilber, welches sie, wenn sie in Betrieb sind, an die Umwelt abgeben. Ähnlich, wie Impfungen, wird das langzeitlich unser Wohlbefinden und unsere Genetik stark beeinflussen. Es gibt jetzt schon einige Fälle von anhaltender Müdigkeit und Kopfschmerzen, etc., deren Quelle jedoch bisher nicht erkannt worden ist, da es keine Informationen diesbezüglich gibt.

 

Meine persönliche Erfahrung mit Sparlampen ist folgende: Ich höre und spüre (oft mit dem ganzen Körper) einen summenden Ton bzw. ein unangenehmes Vibrieren. Es ist ein Gefühl, als würde sich das Energiefeld um meinen Körper schliessen (für unser Wohlbefinden ist es jedoch wichtig, dass es offen bleibt), und ich reagiere dann nach kurzer Zeit auch emotional negativ, es ist wie eine Art Fluchtimpuls, der da ausgelöst wird. Ich habe immer das Gefühl, ich möchte weg. Besonders, wenn ich direkt unter der Lampe sitze. Das schlechte Licht strengt meine Augen übermässig an, und ich habe das Gefühl dass sowohl sie als auch der ganze Körper unter dieser Lichtquelle extrem schnell ermüden.

 

Für mich bleibt auch die Frage, warum man etwas (wie diese Lampen) einführt und man gleichzeitig alles andere sofort vom Markt nimmt? Und wir können davon ausgehen, dass es – ähnlich wie bei Mikrowellen-Herden, Schnurlostelefonen, Handies, Digitalfernsehen, Impfungen, ... – nicht um das Wohl der Menschheit, um bessere Gesundheit und grösseres Glück geht (da müssten wir alle längst schon sehr gesund und glücklich sein), sondern dass es bestimmten Gruppen von Machthabern darum geht, auf ganz bestimmte Weise Einfluss zu nehmen auf die Menschheit, um sie zu kontrollieren und ihre Energie zu manipulieren. Die gegenwärtigen Erlässe der EU und der USA weisen deutlich darauf hin.

 

Wir können etwas tun, vor allem einmal, indem wir uns diese Themen jetzt bewusstmachen und wir nicht mehr wegschauen. Es wird wichtig für uns!

Hier nun einige Informationen, die man eigentlich nur als sehr aufmerksamer Beobachter findet, weil sie nur kurz irgendwo aufscheinen und zumeist an hinterster Stelle plaziert werden:

 

www.orf.at, 29. September 2008

           

Energiesparlampen fallen bei Öko-Test durch          

Elektroindustrie protestiert: "Test methodisch unzureichend"

 

Frankfurt - Energiesparlampen sind weniger sparsam als versprochen und schonen sowohl den Geldbeutel als auch die Umwelt nicht in dem Ausmaß, wie vonseiten der Hersteller kommuniziert. Zu diesem vernichtenden Ergebnis kommt die Zeitschrift Öko-Test http://www.oekotest.de beim Vergleich verschiedener Exemplare mit herkömmlichen Glühbirnen. Zwar würden die Lampen tatsächlich Strom sparen, "aber nicht 80 Prozent gegenüber der Glühbirne, wie es üblicherweise kommuniziert wird." Derartige Berechnungen würden die geringere Helligkeit von Sparlampen nicht berücksichtigen. Elektrisch stärkere Wechselfelder als bei Glühbirnen und höhere Frequenzen als Folge der elektronischen Vorschaltgeräte würden die Energiesparlampe zu einer "erheblich schlechteren, verzerrten und schmutzigen Lichtquelle machen." Zudem sei sie aufgrund ihres Quecksilbergehaltes Sondermüll, schreibt Öko-Test.

 

Das Ergebnis stößt bei der Elektronikindustrie auf massive Kritik: Die Untersuchungsmethoden des Energiesparlampen-Tests seien unzureichend. Darüber hinaus sei es verantwortungslos, den Verbrauchern vom Kauf von Energiesparlampen als Ersatz für Glühlampen abzuraten. "Energiesparlampen bleiben nicht hinter den Erwartungen zurück, bedürfen aber sauberer Messungen", meint Jürgen Waldorf, Geschäftsführer des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) http://www.zvei.org. Öko-Test zufolge könne das Testergebnis jedoch nicht überzeugen. Keines der untersuchten Modelle habe eine bessere Note als "befriedigend" verdient.

 

Für viele Anwendungsfälle seien Energiesparlampen nicht geeignet. Abseits von technischen Unzulänglichkeiten kritisiert Öko-Test gesundheitliche Risiken, die man bei der Anwendung eingehe. "Es stellt sich die berechtigte Frage, ob die Klimaschutzziele nicht mit anderen Mitteln besser und weniger risikoreich zu erreichen sind", heißt es in dem Testresultat. Öko-Test hat 16 verschiedene warmweiße Energiesparlampen nach den Kriterien Helligkeit, Lichtqualität, Haltbarkeit, Energieeffizienz, Elektrosmog und Material untersucht. Das enttäuschende Ergebnis spart bei keinem der Punkte an Kritik: Nur vier Modelle könnten es in punkto Helligkeit mit einer 60-Watt-Glühbirne aufnehmen, wegen der schlechten Lichtqualität seien Energiesparlampen ein biologischer Risikofaktor und die Haltbarkeit sei trotz höherer Angaben nicht zufriedenstellend.

 

"Energiesparlampen sind selbst nach den Öko-Test-Ergebnissen die durchgängig bessere Lösung und damit eindeutig eine ökologisch sinnvolle Alternative zu Glühlampen", entgegnet Waldorf. Der Experte weist darauf hin, dass es beim Vergleich von Leuchtmitteln normierte Verfahren gebe, um etwa die Lichtstärke zu messen. "Öko-Test hat den Lichtstrom auf einer Fläche gemessen", kritisiert Waldorf. Die Geometrie der Energiesparlampe nehme jedoch Einfluss auf den Lichteinfall auf die Fläche, besonders wenn die Leuchte nicht für die Lampe gebaut sei. "Wir denken, dass die von uns angewendeten Methoden in keinem Fall unzureichend sind. Diese müssen auch gerichtlich standhalten und werden streng geprüft", sagt Gabriele Achstetter, Öko-Test-Redakteurin im Bereich Bauen und Wohnen.

 

"Auf dem Markt werden Billiglösungen angeboten, die auch der ZVEI nicht gutheißen kann. Dem Verbraucher ist zu empfehlen, beim Kauf auf etablierte Marken zu setzen und zur Information vorzugsweise die Testergebnisse von Stiftung Warentest heranzuziehen", erklärt Waldorf. Darin sei jede dritte untersuchte Lampe mit "gut" bewertet worden. "Stiftung Warentest kommt nicht auf sehr viel bessere Ergebnisse als wir. Wenn Lampen in unserem Gesamtresultat schlechter abschneiden als bei Stiftung Warentest, liegt dies an weiteren Parametern, die zur Untersuchung herangezogen wurden", schließt Achstetter. (pressetext.deutschland)

 

http://www.oekotest.de

 

Test 2008

Sie sollen eigentlich das Klima retten. Jetzt die große Überraschung in unserem Test: Die Einsparmöglichkeiten von Energiesparlampen sind viel geringer als versprochen. Zudem erzeugen die Öko-Leuchten Elektrosmog und eine schlechte Lichtqualität.

Dieser Text wurde gekürzt. Sie können das Heft mit dem vollständigen Beitrag nachbestellen.

 

Klimaschutz ist das Thema der Stunde. Und weil dieser in vielen Bereichen nicht vorankommt und auch niemand den PS-starken Klimakillern auf unseren Straßen den Garaus machen will, soll es nun die Energiesparlampe richten. Denn eine solche Maßnahme tut den Bürgern am wenigsten weh.

 

Laut Bundesumweltministerium gehen aber nur rund 1,5 Prozent des gesamten Energieverbrauchs eines Haushalts -- also inklusiv Heizung - auf das Konto von Licht und Lampen. Das Einsparpotenzial von Lampen ist also begrenzt. Viel größere Stromfresser im Haushalt sind die vielen technischen Geräte. Kühlschränke etwa werden zwar immer effizienter, aber auch größer und aufwendiger. So verbrauchen sie unterm Strich mehr als in der Vergangenheit. Auch die Unterhaltungstechnik trägt kräftig dazu bei, dass die Stromrechnung nach oben schnellt. Und noch ein Vergleich: Das Internet ist ein wahrer Klimakiller - eine einzige Google-Nachfrage verbraucht soviel Strom wie eine Elf-Watt-Energiesparlampe pro Stunde, berichtete die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf die New York Times.

 

Glühbirne ade?

Dennoch: Würden Glühbirnen in Deutschland komplett durch Energiesparlampen ersetzt, könnten die Haushalte laut Deutscher Energieagentur (Dena) sechs Prozent ihres Strombedarfs sparen und jährlich vier Millionen Tonnen Treibhausgase vermeiden. Tatsächlich hat sich der Absatz der Energiesparlampen hierzulande im Jahre 2007 schon verdoppelt. Dr. Jürgen Waldorf, der Geschäftsführer des Fachverbands ZVEI, schätzt den Anteil der Energiesparlampen mittlerweile auf 17 bis 18 Prozent.

 

Test 1992

Energiesparlampen werden als saubere und sparsame Alternative zu Glühbirnen gepriesen. Doch beim Praxistest geht die Rechnung der Hersteller nicht immer auf.

 

Im Vergleich zur Glühbirne fristet die Energiesparlampe immer noch ein Schattendasein. Doch immerhin haben heute schon 22 Prozent der westdeutschen Haushalte mindestens eine Energiesparlampe eingeschraubt, fand die Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung heraus. "Seit 1985 sind neun Millionen Wohn- und Gartenleuchten ersetzt worden", weiß Peter Benedikt von der Osram-Pressestelle. "Das sind allein für den privaten Bereich 30 Millionen Mark an Energiekosten, die eingespart werden."

1000 Betriebsstunden hält eine normale Glühbirne aus, bevor ihr der Faden reißt. Die meisten Energiesparlampen wollen das Achtfache leisten und verbrauchen zudem nach Herstellerangaben sechsmal weniger Energie als die vergleichbare Glühbirne: Da rentiert sich auf den ersten Blick der hohe Preis schnell, und man spart sogar noch eine Menge ein.

 

Doch so einfach ist die Rechnung nicht. Einige Lampen verbrauchen über 20 Prozent mehr Energie als die angegebene Wattzahl vermuten läßt. Wir haben die geknickten Leuchtstofflampen außerdem einem Praxistest unterzogen: Die Energiesparlampen wurden nacheinander in eine Schreibtisch-Gelenklampe eingedreht. In 50 Zentimetern Entfernung war die Lichtausbeute in einigen Fällen bis zu zwei Dritteln geringer als die einer entsprechenden 60-Watt-Glühbirne. Diese Untersuchung entspricht zwar nicht der DIN-Norm, nach der die Lichtausbeute in einer großen versilberten Kugel gemessen wird, wohl aber dem alltäglichen Gebrauch der Kompaktleuchtstofflampen.

 

www.orf.at, 12.1.2009

 

Quecksilber: Was tun bei kaputten Energiesparlampen

In der aktuellen Diskussion über das Verbot der klassischen Glühbirnen gibt es auch heftige Kritik an der potenziellen Umweltbelastung durch Quecksilber in Energiesparlampen. Diese gehören dementsprechend keinesfalls in den Restmüll. Sollte eine Energiesparlampe zerbrechen, sind einige wichtige Grundregeln zu beachten.

           

Aus für Glühbirnen

Die EU hat im vergangenen Dezember das Aus für herkömmliche Glühbirnen beschlossen, die bis 2012 aus den Geschäften verschwinden sollen. So soll der Stromverbrauch der europäischen Privathaushalte bis 2020 um fünf Prozent gesenkt werden.

 

Energiesparlampe verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als Glühbirnen und sie halten länger. Schwierig wird es für Verbraucher allerdings, wenn sie irgendwann trotzdem den Geist aufgibt oder gar zerbricht. Energiesparlampen enthalten nämlich das Schwermetall Quecksilber, das schon in geringen Mengen Nerven und Gehirn schädigen kann.

           

Verhalten für den "Fall der Fälle"

Die Lampenindustrie muss laut EU-Vorgabe erst ab September 2010 Informationen im Internet anbieten. Laut deutscher "taz" (Online-Ausgabe) kommen konkrete Tipps für die richtige Entsorgung derzeit vor allem aus Schweden: Die Chemieschutzbehörde hat demnach in diesen Tagen eine ausführliche Anleitung veröffentlicht für den Fall, dass einem die Energiesparlampe zerbricht.

 

Keinesfalls sollte man einen Staubsauger benutzen, um die Lampenreste aufzusaugen. Mit dem Staubsauger können nämlich die Quecksilbertröpfchen noch feiner verteilt werden und in die Atemluft gelangen.

 

Sollte der seltene Fall eintreten, dass die Lampe eingeschaltet ist und platzt, wird empfohlen alle Türen zum Zimmer zu schließen, die Fenster zu öffnen und den Raum für etwa eine halbe Stunde zu verlassen.

           

Auch Reste richtig entsorgen

In jedem Fall sollte man die Lampenreste sorgfältig etwa mit einem steifen Karton auf einem Stück Papier zusammenkehren und dann die Stelle, an der die Lampe zerbrach, mit einem nassen Tuch reinigen.

 

Die Chemieexperten empfehlen, die Lampenreste, Karton und Tuch dann in einen verschließbaren Behälter wie ein Schraubglas zu stecken, dieses zu verschließen und mit einem Zettel "Achtung, kann Quecksilberreste von Energiesparlampen enthalten" bei einer Problemstoffsammelstelle abzugeben.

           

Rückgabe laut Elektroschrottrichtlinie

Sparlampen gehören keinesfalls in den Hausmüll, auch nicht in den Glascontainer. Man sollte sie entweder zu einer Problemstoffsammelstelle bringen, kann sie aber laut EU-Elektroaltgeräteverordnung ("Elektroschrottrichtlinie") auch bei einem Händler zurückgeben.

 

Die Schwedischen Experten empfehlen außerdem Verbrauchern, die Angst vor dem Quecksilber haben, Energiesparlampen mit Splitterschutz zu kaufen. Mittlerweile gebe es außerdem Lampen, die Amalgam enthalten, das das Quecksilber zumindest bei ausgeschalteter Lampe bindet.

 

Auf der Verpackung steht das laut "taz" zumeist allerdings nicht. Dem Kunden bleibe daher nichts anderes übrig, als im Geschäft nachzufragen.

 

 

Energiesparlampen sind nützlich – aber nicht alle

Die klassische Glühbirne soll in spätestens zehn Jahre aus den europäischen Haushalten verschwunden und durch Energiesparlampen ersetzt sein, plant die EU-Kommission und in Österreich wurde diese Woche eine große Kampagne zur Propagierung von Energiesparlampen gestartet.

 

Völlig ungeteilt ist die Begeisterung für diese Beleuchtungskörper allerdings nicht. So heißt es zB in der jüngsten Ausgabe des Frankfurter Magazins "Öko-Test“, Energiesparlampen würden "viel weniger Energie sparen, als die Hersteller behaupten", gingen "viel zu schnell kaputt" und seien letztendlich "kein wirklicher Fortschritt und keine echte Alternative zu Glühlampen". Wie erkennt man, was eine "gute“ Energiesparlampe ist?

           

80 % Energieersparnis

Das Freiburger Öko-Institut hat für sein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördertes Projekt EcoTopTen die besten Energiesparlampen zusammengestellt und hält allen Skeptikern entgegen, Energiesparlampen seien "Energieeffizienzweltmeister", was die EcoTopTen-Projektleiterin, die Wissenschaftlerin Dr. Dietlinde Quack so begründet:

 

"Energiesparlampen sparen typischer Weise etwa 80 % Energie im Vergleich mit einer vergleichbar hellen Glühlampe und damit sind sie unschlagbar.“

           

 

Billiglampen halten nicht, was sie versprechen

Die Wissenschaftlerin räumt allerdings ein, dass das nur für gute Energiesparlampen gilt. Diesen Hinweis findet man auch auf der Internetseite fangdaslicht.at, die das Herzstück einer diese Woche gestarteten österreichischen Kampagne für Energiesparlampen ist. Dort steht nämlich: "Billiglampen halten bei Weitem nicht, was sie versprechen. Denn sie geben viel weniger Licht als angegeben und auch die Farbe entspricht nicht dem auf der Schachtel angeführten Wert.“

 

Bleibt die Frage, ob es für umweltbewusste Energiesparlampenkäufer ausreicht zu schauen ob ein Produkt teuer ist und einen bekannten Namen hat? Dazu meint die Dietlinde Quack vom Freiburger Öko-Institut: "Es bringt sicherlich was auf Markenprodukte zu achten. Also die Billigprodukte, ich sag mal vom Krabbeltisch im Baumarkt, da ist man tatsächlich nicht sicher welche Qualität man bekommt und das Risiko ist groß, dass die Lampe schnell kaputt geht.“

 

Langlebig

Markenprodukte halten in der Regel zehn- bis fünfzehntausend Stunden, wobei die Betriebsdauer auf den Verpackungen angegeben ist.

 

Gute Energiesparlampen kosten zwischen 5 und 12 Euro, sind damit deutlich teurer als herkömmliche Glühlampen, was allerdings durch die Stromersparnis mehr als ausgeglichen wird: Sie amortisieren sich nämlich in der Regel nach anderthalb, maximal zwei Jahren.

 

Die zwei dutzend besten Energiesparlampen der unterschiedlichen Beleuchtungsstärken samt erwartbarer Lebensdauer, Aufstartzeit, Schaltfestigkeit, Quecksilberemission und so weiter findet man auf der Internetseite ecotopten.de.

           

Nichts für den Alltagsmüll

Da Energiesparlampen mindestens 41 Sekunden, häufig rund um eine Minute brauchen bis sie 80 Prozent Helligkeit erreichen, sind sie, wo Lichtquellen nur ganz kurz benutzt werden, nicht sinnvoll.

 

Um die Quecksilber enthaltenden Energiesparlampen umweltfreundlich zu entsorgen und gleichzeitig wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen, müssen die ausgebrannten getrennt gesammelt, also entweder bei einem Mistplatz oder beim Elektrofachhandel abgegeben werden.

 

Kampagne für Energiesparlampen

Die UFH Altlampen Systembetreiber GmbH, Marktführer unter den Sammel- und Verwertungssystemen für Altlampen, startet heute eine Initiative, die Konsumenten umfassend über Energiesparlampen informiert.

 

Herzstück der Kampagne ist die Website fangdaslicht, die Wissenswertes und nützliche Informationen rund um das Thema Energiesparlampen bereithält. Begleitend dazu werden österreichweit an alle Haushalte Türhänger verteilt und Inserate in regionalen Medien geschaltet.

           

Mehr als 100 Euro pro Jahr sparen

"Wenn alle österreichischen Haushalte überall dort, wo es sinnvoll ist, herkömmliche Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzen, entspricht das einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes um eine Million Tonnen pro Jahr. Das zeigt, wie wichtig es ist, die Konsumenten davon zu überzeugen, auf die intelligente Beleuchtung umzusteigen", so Helmut Kolba, Geschäftsführer der UFH Altlampen Systembetreiber GmbH, die Beweggründe für die Kampagne.

 

Moderne Energiesparlampen verbrauchen 80% weniger Strom als Glühbirnen bei gleicher Lichtleistung. Weitere Pluspunkte: Energiesparlampen halten bis zu 15-mal länger als Glühbirnen und rechnen sich trotz höherer Anschaffungskosten schon im ersten Jahr. Rüstet man gleich den ganzen Haushalt um, kann man damit mehr als 100 Euro pro Jahr sparen.

           

Energiesparlampen gehören nicht in den Restmüll

Ein wichtiges Ziel der UFH-Kampagne ist auch, die Konsumenten darüber zu informieren, dass Energiesparlampen nicht in den Restmüll gehören, sondern gesammelt und fachgerecht recycelt werden müssen.

 

Verbrauchte Energiesparlampen können zu einem Mistplatz gebracht oder beim Kauf einer neuen beim Elektrofachhändler abgegeben werden. Herkömmliche Glühbirnen können bedenkenlos in den Restmüll geworfen werden.

           

Über Energiesparlampen informieren und gewinnen

Auf der Kampagnensite fangdaslicht steht Konsumenten ein Energiesparrechner zur Verfügung, der die Geld- und Stromersparnis beim Umstieg von herkömmlichen Glühbirnen auf Energiesparlampen konkret und individuell ermittelt.

 

Weiteres Feature ist eine einfache Umrechnungstabelle, die die Lampenleistungen von herkömmlichen und modernen Modellen vergleicht. Im Menü "Richtig oder falsch?" räumt das UFH mit den gängigsten Mythen über Energiesparlampen auf. Mit dem Wissen, das Konsumenten in der "Energiespar-Tour" erwerben, sind darüber hinaus attraktive Preise zu gewinnen - eine Jahresstromrechnung im Wert von max. 1.000.- Euro und 100 Pakete mit einem Sortiment an Energiesparlampen.

 

Streit: Wie ökologisch sind Energiesparlampen?

In der neuen Ausgabe der Zeitschrift Öko-Test werden Energiesparlampen getestet. Das Ergebnis ist niederschmetternd: Die Lampen sparen wenig Energie und gehen schnell kaputt, sagt Öko-Test. Experten widersprechen dem.

           

Kritik von Öko-Test

Ist der Einsatz von Energiesparlampen Augenauswischerei? Die Zeitschrift Öko-Test stellt in ihrer Oktober-Ausgabe eine Untersuchung vor, nach der Energiesparlampen "viel weniger Energie sparen, als die Hersteller behaupten." Außerdem gingen die Lampen "viel zu schnell kaputt" und seien letzendlich "kein wirklicher Fortschritt und keine echte Alternative zu Glühlampen."

           

Öko-Institut hält dagegen

Das Freiburger Öko-Institut kritisiert den Test. Die Zeitschrift habe sich "bevorzugt schlechte Produkte herausgesucht", kritisiert Rainer Grießhammer vom Institut in der taz. Im Projekt EcoTopTen hat das Öko-Institut die besten Energiesparlampen zusammengestellt und greift dabei auch auf Daten der Stiftung Warentest zurück. Man hält weiter dran fest: Energiesparlampen seien "Energieeffizienzweltmeister", weil sie rund 80 Prozent weniger Strom verbrauchten als konventionelle Glühlampen – vorausgesetzt es sind gute Energiesparlampen.

 

LED-Lampen mit Schraubsockel keine brauchbare Alternative

Lampen mit Leuchtdioden (LED) verbrauchen weniger Strom als Energiesparlampen. Jetzt werden auch neue LED-Lampen mit Schraubsockel für normale Fassungen angeboten, die mit mehreren Einzel-LEDs bestückt als Alternative angepriesen werden.

 

Die deutsche Stiftung Warentest hat drei mit jeweils 24, 48 und 90 Leuchtdioden bestückte Lampen von Lunartec getestet. Die mit 90 LED soll laut Werbung so hell leuchten wie eine Glühbirne mit 65 Watt, die 48er wie 50 Watt und die 24er wie 25 Watt. Das ist laut Zeitschrift "Test" maßlos übertrieben: Die 90er Lampe bringt demnach höchstens so viel Licht wie eine 22-Watt-Glühlampe.

           

Kein angenehmes Licht

Auch die anderen Lampen schaffen kaum ein Drittel der versprochenen Helligkeit. In der Werbung wird außerdem ein "besonders angenehmes Licht" versprochen. Davon kann laut Warentest allerdings keine Rede sein. Das Licht sei viel kälter und Farben würden "unnatürlich blass und grünlich" erscheinen.

 

Laut "Test" sind die LED-Lampen mit Schraubsockel demnach "billigprodukte, die nicht halten, was sie versprechen". Zu Energiesparlampen seien sie keine Alternative.

 

 

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