Texte zum Hineinwachsen 
in eine andere Welt

 

Botschaft des Hüters der Heiligen Weissen Büffel-Friedenspfeife der 19.Generation, Häuptling ARVOL LOOKING HORSE von der Lakota, Nakota und Dakota Nation anlässlich der Vollendungsrunde des 4.Jahres für den Weltfrieden und anlässlich des Gebetstages für den Frieden am 21.Juni:


Zuerst möchte ich meinen Standpunkt bezüglich der „Ethnischen Säuberung", des Massenmordes an unschuldigen Menschen in Jugoslawien mit euch teilen.

Ich bin der Hüter der Heiligen Weissen Büffel-Friedenspfeife, ein Geschenk des „Heiligen Bündels", das vor 19 Generationen meinen Leuten gegeben wurde, um uns Führung zu gewähren und uns zu lehren, wie wir FRIEDEN in unserem eigenen Leben garantieren können. Wir haben diese Lehren von der „Weissen Büffelkalb-Frau" bekommen und vom Schöpfer. Wir haben von ihnen auch die Prophezeiung von den grossen Veränderungen, in denen wir uns gerade befinden. Und wir haben gelernt, die Botschaft zu hören und aufmerksam zu sein. Diese dunkle Zeit wurde vorausgesagt. Es wurde gesagt, dass wir an einer Wegkreuzung ankommen werden, wo eine dunkle Wolke die Erde einhüllen wird. Es ist die Zeit, wo wir Zeugen sein werden für das Chaos, die zunehmenden Krankheiten und das Blutfliessen unserer Brüder und Schwestern. Es ist die Zeit, in der wir uns entscheiden müssen, und die Menschen brauchen nun den Mut, um für Frieden einzustehen – auch wenn ihre Verwandten und Freunde kein spirituelles Gewahrsein haben und ihr Denken nicht heilen wollen. Wir werden die Chance haben, die Veränderung zu wählen.

Mutter Erde ist ein lebendes, geistiges Wesen, welches alle die hier sind kleidet, nährt und trägt. Aber wenn Kampf unter den Menschen ausbricht, dann schwinden Leben und Land ebenso wie der Geist der Menschheit.

Mutter Erde braucht unsere Hilfe! Ich rufe alle auf, gemeinsam und gleichzeitig für den Frieden zu beten. Damit du eine tiefgreifende spirituelle Entscheidung treffen kannst, sollst du wissen: wenn wir die Situation in Jugoslawien ignorieren, dann werden wir nur noch blinder und unfähiger, uns für eine positive Veränderung – besonders in Hinsicht auf die kommenden Generationen – zu entscheiden.

Bete mit mir jeden Tag um 16 Uhr MEZ für eine friedliche Lösung der fortschreitenden Zerstörung der Welt. Und erkenne, dass die „Krankheit unseres Denkens" sich noch viel rascher verbreitet, wenn wir unser Verhalten nicht unter Kontrolle haben.

Ich habe ein Ereignis eröffnet, welches sich „Weltfriedens- und Gebetstag" nennt, um die Aufmerksamkeit dieser Zeit auf die spirituelle Vereinigung der Welt zu lenken – und zwar am 21.Juni an Heiligen Plätzen rund um den Erdball.

Ich möchte die Welt einladen, den 21.Juni als Tag des Gebetes für Heilung des Erdballs anzuerkennen. Unsere tradtionellen indigenen (indianischen) Wege sind die Stärkung unserer Beziehungen und die Heilung unserer Mutter Erde. Wir sind die „Wurzelnation", Hutkan Oyate, mit der Verantwortung, das Leben unserer Mutter Erde zu bewahren. Es wird uns jetzt klar, auch den Wissenschaften, dass unsere Lebensweise derzeit zur totalen Gefährdung unserer müden Mutter Erde führt. Wir sind jetzt in der Mitte dessen, was als die Wegkreuzung prophezeit wurde – wir können entweder versinken in Zerstörung, Chaos, Krankheit und in den Tränen aus den Augen unserer Verwandten ODER wir können uns spirituell vereinen mit allen Nationen auf Mutter Erde.

Das ist der Ruf an die Welt, die heiligen Plätze wieder zu finden und unsere Aufmerksamkeit auf die Energien und Verbindungen zu richten, die es dort gibt. Vor langer Zeit haben sich Menschen an diesen Plätzen zusammen gefunden, um in spiritueller Weise Heilung zu erlangen – und unsere Mutter Erde hat darauf immer in positiver Weise mit einer Energieveränderung reagiert. Das konnte auch von Forschern festgestellt werden.

Durch unser Sternenwissen haben wir erkannt, dass der 21.Juni ein Tag zum Beten ist. Wir haben hier die grosse Chance, dass wir uns spirituell vereinigen. Für uns gibt es keinen Anfang und kein Ende um in Richtung Frieden und Harmonie für unsere Mutter Erde zu arbeiten, damit es umfassende Heilung gibt für die kommenden Generationen.

Der Friede möge mit euch sein und mit allem Leben auf Mutter Erde!

Mitakuye oyasin – all my relations (indianischer Gruss, der soviel bedeutet wie: Wir sind alle eins)

Häuptling Arvol Looking Horse
Hüter der Heiligen Weissen Büffel-Friedenspfeife

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Friedensprojekt: "Kleid in vielen Farben"

Mystiker und Heilige haben uns durch die Jahrhunderte immer wieder gesagt, dass es nicht eines grossen Prozentsatzes der Weltbevölkerung bedarf, um die Welt zu verändern. Tatsächlich, was wir brauchen ist ein Zehntelprozent (= 0,1%) – das sind ungefähr 5 Millionen Menschen, die gewillt sind, sich auf Frieden zu konzentrieren.

Hier ist die Frage, die du bitte beantworten mögest: Bist du einer von diesen 5 Millionen Menschen? Bist du gewillt, dich dazu zu verpflichten, die Welt zu verändern aus dem Zustand von Hass und Angst in die Wirklichkeit von Liebe und Mitgefühl?

Indem wir in das neue Jahrtausend eintreten, stehen wir vor einer unglaublichen Möglichkeit. Stelle dir 5 Millionen Menschen vor, die ein Jahr lang diesen Frieden überall auf diesem Erdball aktiv leben! Das ist das Ziel unseres Projektes "Kleid in vielen Farben". Es ist fast unmöglich, dass diese Menschen sich alle zusammenfinden, aber es gibt einen anderen Weg, unsere Absicht und unsere Verpflichtung an einem Punkt zusammenzubringen.

Und das ist der Weg, wie du daran teilnehmen kannst:

  1. Finde ein Kleidungsstück, das dir gut gefällt und das du gerne magst und schneide ein kleines (quadratisches) Stück aus ihm heraus, nicht grösser als ein Ei.
     

  2. Halte das Stück in deiner Hand und "FÜHLE", wie diese Neue Welt aussehen wird. Es ist wichtig, dass du das Stoffstück mit deinen Gefühlen auflädst, nicht mit deinen Gedanken.
     

  3. Während du das Stoffstück in deine Gefühle hineinnimmst, sage folgende Worte: "FRIEDEN SIEGT IN DIESER WELT" – sag es 3x.
     

  4. Sende das Stoffstück an: Ilse Lengauer, Schulstrasse 12, A-4212 Neumarkt – wo alles Stoffstücke gesammelt werden. Sie wird sie dann weitersenden – gemeinsam mit einer Gabe SALBEI (= heilige, indianische Pflanze zur Reinigung und Heilung) an: Cloth of Many Colors Peace Project, 50 East Main Street, Riverhead, NY 11901 USA .

     

Was geschieht weiter?

Im Verlauf des Jahres 1999 erwarten wir zumindest 5 Millionen Stoffstücke aufgeladen mit den Gefühlen des Friedens. Diese Teile werden dann allle zusammengenäht um daraus ein riesiges Banner in der Grösse von mehreren Stadtblöcken (mehrere hundert Meter) zu machen. Am 1.Jänner 2000 werden sich dann hunderte Freiwillige um das Gebäude der Vereinten Nationen in New York City, New York, USA versammeln und mit diesem kraftvollen Symbol des Friedens das Gebäude einhüllen.

Dieses Banner wird dann in hunderte Friedenstücher geteilt werden. Eine Gruppe von Leuten, angeführt vom Autor und Friedenstroubadour JAMES TWYMAN, wird dann während des Jahres 2000 rund um den Erdball reisen und diese Friedenstücher an die Regierenden eines jeden Landes übergeben.

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Symptome des Inneren Friedens

Vielleicht magst du Ausschau halten nach Zeichen des inneren Friedens. Die Herzen von sehr vielen Menschen befinden sich bereits im Raum des inneren Friedens, und es ist für alle Menschen möglich, dies zu erreichen – und das könnte zu einer wahren Epidemie führen. Es könnte eine ernsthafte Bedrohung werden für das, was wir als den unveränderten Zustand des Konfliktes in der Welt bezeichnen.

Zeichen dafür sind:

  • Die Tendenz, mehr spontan zu denken und zu handeln anstatt aus jener Angst, welche von vergangenen Erfahrungen stammt
     

  • Die unverkennbare Fähigkeit, jeden Augenblick zu geniessen
     

  • Der Verlust des Interesses, andere Leute zu beurteilen
     

  • Der Verlust des Interesses an Konflikten
     

  • Der Verlust der Fähigkeit, sich Sorgen zu machen (das ist ein sehr ernsthaftes Symptom)
     

  • Wiederkehrende, überwältigende Ausbrüche von Dankbarkeit
     

  • Zufriedenstellende Gefühle der Verbundenheit mit anderen und mit der Natur
     

  • Wiederkehrende Anfälle von Lachen und Lächeln
     

  • Eine zunehmende Tendez, Dinge kommen zu lassen anstatt sie hervorzurufen
     

  • Eine zunehmende Empfänglichkeit für die Liebe, die andere anbieten und ebenso der unkontrollierbare Drang, sie auszudehnen.

 

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Stand: 26.09.04