Texte zum Hineinwachsen
in eine neue Welt

 

Die Macht der Finsternis

 Der Teufelstein (Steiermark) - Landmarke mit astronomischer Bedeutung? Der 11. August 1999 bringt die letzte Sonnenfinsternis vor dem Jahr 2000. Es werden sie etwa 100 Millionen Menschen innerhalb der Totalitätszone und etwa eine Milliarde an ihren Rändern miterleben. Ein Sechstel der Menschheit wird Zeuge einer Finsternis, - mehr als wohl jemals zuvor. Eine Sonnenfinsternis ist als astronomisches Ereignis heute kein unerklärliches oder gar mysteriöses Phänomen mehr, ja Finsternistouristen reisen jedes Jahr den Finsternissen um die ganze Welt nach, wurden sie einmal von dieser Sucht gepackt. Eklipse ist das griechische und englische Wort für dieses himmlische Geschehen, das seit alters her die Menschein in ihren Bann zog, wie wohl kaum eine andere Himmelserscheinung. In fast allen Mythen gibt es Schilderungen, die an Sonnenfinsternissen denken lassen. So hat die Götterdämmerung (ragna rocr) in der isländischen Volospa verblüffende Ähnlichkeiten mit noch heute üblichen Schilderungen von fliegenden Schatten. "swort ver da solscin" (schwarz wird die Sonnenscheibe), "hverfa af himni heidarstoiornor" (es kreisen am Himmel die Sterne) und "sigr fold mar" (das Feld versinkt im Meer), lauten die Strophen des Liedes der Götterdämmerung und wer je eine Finsternis erlebt hat, erkennt die Ähnlichkeit zu den wellenförmigen dahinfliegenden Schattenlinien, die am Beginn der Finsternis-Totalität den Erdboden wie das Meer verschwimmen lassen. Es gibt die Vermutung, dass auch dem Rotkäppchen-Märchen eine Finsternis zu Grunde liegt, denn es tauchte erstmal in jenen Gebieten auf, in dem die Normannen einfielen, die aus Furcht vor dem Ende der Welt (und weil es damals zufällig auch mehrere extrem kalte Sommer gab) nach Süden zogen. Eine Finsternisfolge in den Jahren 807 und 809 bis 810 in den nordischen Länder käme dafür in Frage, denn die halb verfinsterte Sonne knapp am Horizont sieht tatsächlich wie ein Käppchen aus und der Mond ist schließlich niemand anderer als der Fenriswolf. Auch in der Edda, der Bibel oder in indischen Mythen finden sich verwandte Stellen, die sich alle in einem ähneln:

Es offenbart sich also die Macht des Himmels und der vermeintlichen Götter. Ob die Finsternis nun die Götterdämmerung oder die Apokalypse einleitet? Apokalypse hat übrigens etymologisch denselben Ursprung wie Eklipse und Ekliptik (griech. "kalipher": verdecken, verbergen). Auch die Nymphe Kalypso, die auf ihrer verborgenen Insel Ogygia einst Odysseus die Zeit vergessen ließ, hat davon ihren Namen. Das Gegenteil von verdecken ist aufdecken. Die Apokalypse bedeutet also nichts anderes als Aufdeckung oder Offenbarung. Warum die Kirche die Offenbarung bzw. Apokalypse ihren Gläubigen als Rute ins Fenster stellte, wird somit offensichtlich. Der Teufel, den die Kirche damit an die Wand malte, wird für sie selbst nun zum Schreckgespenst, denn er ist ein Symbol, vor dem derjenige Angst haben muss, der etwas zu verbergen hat und sich fürchtet, es könnte etwas aufgedeckt werden, was zu seinem Nachteil ist.

Aus diesem Grund könnte die bevorstehene Eklipse tatsächlich zu einer Offenbarung werden, da noch nie solch Interesse an dieser Himmelserscheinung und für viele Menschen des Abendlandes das nahende Jahr 2000 Anlaß für eine Zeitenwende, einen Paradigmenwechsel, war und sein wird. Der Lauf der Sonne, im speziellen der Präzessionsbewegung wird offenkundig und jedem klar bewusst, dass nach 2000 Jahren das Zeitalter Fische zu Ende geht und mit dem neuen östlichen Frühlingssternbild Wassermann auch ein neues Zeitalter anbricht. Eine neue Ära, wenn man das westliche Sternbild am Himmel des Frühlingsmorgens betrachtet. Der Hauptstern der Jungfrau, die "era" oder Spika, die Weizenähre, war vor etwa 2300 Jahren für Erathosthenes das Maß, mit dem er die Präzession, die Kreiselbewegung der Erdachse erkannte, weil die Ähre am Morgen der Frühlings-Tag-und Nachtgleiche damals über den Horizont getreten war. Jetzt, nach mehr als 2000 Jahren, ist an diesem Stichtag dort bereits ein weiteres Sternbild zurHälfte über den Hprizont getreten: "Ein Tier steigt aus dem Meer .....es hat das Maul eines Löwen.... Es setzt seinen rechten Fuß auf das Meer, den linken auf das Land und schrie mit lauter Stimme, wie ein Löwe brüllt.... und es wurde ihm ein Maul und die Macht gegeben, große Worte und Lästerungen zu sprechen.... " heißt es in der Offenbarung des Johannes (Off 10,2 und 13,6), in der er das Ende der Zeit in seiner Vorstellungswelt beschreibt, die für ihn kommen muss, wenn die Jungfrau dem Löwen weichen muss, denn dann muss auch das Sternbild Fische (Ichthys) dem Wassermann weichen. Die Ära der Ähre geht zu Ende und damit das Paradigma der jungfräulilchen Geburt und was sich daraus ableitet und ein neues Paradigma kommt, aus der Sicht des Johannes wohl der himmlische Löwe, - vielleicht der Leumund.

Die kommende Finsternis wird aber sicher auch Anlass sein, auf längst vergangene Finsternisse vermehrt Augenmerk zu legen, lassen sich damit doch genau und wunderbar die Zeit berechnen und Fälschungen in Kalendern und Chronologien nachweisen. Der wohl älteste schriftliche Bericht einer Finsternis, der gerade jetzt die bisher gültige Chronologie erschüttert und das alte Weltbild wanken lässt, stammt aus der syrischen Stadt Ugarit: "Der Tag des neuen Mondes von Hiyyaru wurde beschämt, als die Sonnengöttin unterging, mit Raschp als ihremTorhüter" lautet die Inschrift des Tontäfelchens KTU - 11.78, das eine Totale Finsternis in Ugarit schildert. Dieses unscheinbare Tontäfelchen erschüttert die Chronologie und Geschichtschreibung des gesamten Abendlandes! Die Rückberechnung dieser Finsternisschilderung auf den 9.Mai 1012 v.ZW. und ein weiteres Täfelchen mit einem Bericht von Ugarit nach Amarna erlaubt nämlich, nicht nur die Regentschaft des Pharao Echnaton (Amenophis IV.) von 1022 - 1006 v.ZW. neu zu datieren, sondern in der Folge die gesamten ägyptischen Dynastien. Ein Astronom lieferte damit dem englischen Historiker David Rohl den Schlüssel zur Verbindungstür zwischen der ägyptischen und jüdischen Geschichte. Und archäologische Funde bestätigen diese These. - Jüngste Ausgrabungen des österreichischen Archäologen Prof.Manfred Bietak in Auaris/Nordägypten werfen neues Licht auf Berichte von Joseph und Moses in der Bibel. Unzähliche verstreute Bimssteine fand Bietak in Auaris, der Königsstadt am "Bar Yussef", wie der Josefskanal noch heute heißt. Auaris, dessen Paläste mit Stier- und Labyrinthmotiven geschmückt waren, wurde von einem kanaanitischen Volk um 1500 v.ZW.plötzlich verlassen, kurz bevor die Ägypter nach der neuen Chronologie in Hyksos die Macht übernahmen und in der Folge der Widdergott Amun und die Amun-Pharaonen kamen. Die Bimssteine von Auaris stammen ziemlich sicher vom Vulkanausbruch von Thiathera, der Insel Santorin, und die Vermutung liegt nahe, sie könnten die alttestamentarischen Hagelschläge sein, die als eine der biblischen Plagen die Ägypter nach dem Auszug der Israeliten trafen. Der widdergehörnte Moses und der Auszug aus Ägypten wird damit zum Greifen nah, denn ein anderes atstronomisches Ereignis liegt in unmittelbarer Nähe: Die Große Konjunktion der Planeten Jupiter und Saturn im Sternbild Widder im Jahr 1536 v.der ZW., die pharaonische Prophezeigung, die wohl als erster Genozid an jüdischen Knaben wegen der Angst vor einer drohenden Übervölkerung in die Geschichte einging. Als nächste berühmte, große Konjunktion in einem Frühlingssternbild folgte dann der Stern von Bethlehem, der in den Fischen im Jahre 7 v.ZW. stattfand. Das Jahr 2000 wird schließlich wieder eine Neuauflage liefern - mit der Perlenreihe der Planeten am 5. Mai.

Dies zeigt, wie längst vergangene Finsternisse und Wissen über alte Sternkunde auch heute noch an Chronologien und Weltbildern rütteln. Denn durch den Lauf der Planeten lässt sich leicht nachrechnen, dass Christi Geburt, wie sie nach dem Gregorianischen Kalender gerechnet wird, nicht zur selben Zeit war, wie der Stern von Bethlehem auftrat. Die abendländische Zeitrechnung, die ab Christi Geburt die Jahre zählt, stimmt nicht, denn der Stern von Bethlehem, der ja zu jener Zeit erschienen sein soll, kam bereits 6 Jahre zuvor. Zur Zeit des Kreuzestodes von Jesus fand in Palästina auch keine Sonnenfinsternis satt, wie dies jedoch die Evangelisten berichten. Ist also das ganze Neue Testament ein Schwindel, wie es die Wiederholung des biblischen Kindesmordes vermuten lässt, oder ist nur der Gregorianische Kalender falsch? Die Antwort auf diese Frage wird wohl auch entscheiden, nach welcher Wahrheit und welcher Zeitrechnung die Menschen sich in Zukunft richten werden. Die Finsternis und ihre wahren oder falschen Berichte darüber, Jahrtausende alt, erschüttern das Weltbild des Abendlandes in ihren Grundfesten und bringen die Wahrheit ans Licht.

Der Lauf der Sonne offenbart es in den Minuten einer Finsternis am helllichten Tag! Und die Himmels-Uhr hebt wieder an zu läuten, denn von der Finsternis am 11. August 1999 bis zum 5. Mai 2000 sind es 269 Tage - die Tragzeit um ein Kind zur vollen Reife ans Licht der Welt zu bringen. Ein Kind, gezeugt zur Finsternis, kommt zur Wiederkehr des Sterns von Bethlehem zur Welt. Senden Bruder Sonne und Schwester Mond der Mutter Erde ein Zeichen, dass wieder ein neues Kind zur Welt kommen soll? Ein neues Zeitalter? Am 144. Tage vor dem Jahr 2000 nach Christi Geburt im Gregorianischen Kalender, zu Mittag über dem Teufelstein, verfinsterte sich die Sonne bei Regulus und schien "vom Maul des Löwen" verschlungen zu werden, dem apokalyptischen Tier aus der Offenbarung des Johannesüber die Endzeit. Eine analoge Schilderung des himmlischen Geschehens, das am 11. August 1999 stattfindet? Laut der Papstliste der Malachiasprophetie ist der jetzige Papst der vorletzte aller Päpste und schon im 15. Jh.wurde ihm das Motto "de labore solis", also Sonnenfinsternis, gegeben.

Nicht nur Licht offenbart die Wahrheit, die Finsternis trägt ebenso dazu bei, die Wahrheit der Dinge zu erkennen, wenn diese durch allzu starkes Gleißen die Farbe verloren hat. Finsternisse sind auch heute noch in höchstem Maß entscheidend für Überprüfung von Zeitrechnungen, Theorien und Weltbildern. Ein Zeuge der totalen Finsternis von 1919, die in Neuseeland beobachtet werden konnte, war der damals blutjunge Gymnasiast Karl Popper, nachdem er kurz zuvor ein entsetzliches Blutbad in der Wiener Hörlgasse erlebt hatte. Bei dieser Finsternis stand Einsteins Relativitätstheorie am Prüfstand: Die Krümmung des Lichtes entlang starker Gravitationsfelder! Das physikalische Ergebnis kennen wir, und es wird von Astronomen bereits zur Auffindung des Randes des Universums mit Hilfe von sogenannten Gravitationslinsen genutzt. Der Himmel schickt die Finsternis genau über den Teufelsstein, diesen uralten steinernen Morgensternkalender, mit seinen noch immer verborgenen Geheimnissen. Ein internationales interdisziplinäres wissenschaftliches Symposion vom 6. - 7. August 1999 in St. Jakob im Joglland wird für Aufklärung sorgen. Titel "Der Teufelstein, eine vorgeschichtliche Landvermessung und alte Sternkunde im Joglland?" Am Sonntag vor der Finsternis, dem 8.August 1999, wird es in Waldbach das offene Forum "@poclipse 1999" geben. Autor: Sepp Rothwangl, Tel. 0316/680617

 

Zusatzblatt

 WER wir sind, macht den Unterschied
Aluna Joy Yaxk‘in

Wenn du das Gefühl hast, dass du dich diesen Sommer in einem heissen Sitz befindest, dann gibt es dafür einige Erklärungen: Während der Sommersonnenwende am 21.Juni hat eine grosse Veränderung in Richtung Lichtbeschleunigung begonnen. Ja, ich weiss, dass du dich jetzt fragen wirst: „Wieviel Licht kann man auf einmal eigentlich aushalten?" Aber ich sage dir, dass die nächsten 3 Monate alle deine Vorstellungen – wieviel Licht du ertragen kannst, wieviel du heilen kannst und wiesehr du in kürzester Zeit erwachen kannst - noch bei weitem übertreffen werden.

Zur Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche am 23.September 1999 wirst du in vielen Bereichen viel mehr Klarheit haben, als du dir vorstellen kannst, dass dies überhaupt möglich ist. Alte Themen und Muster werden immer kleiner und unwichtiger, und unsere Verbindung mit dem Kosmos wird auf eine solidere Grundlage gestellt werden. Das einzige, was wir zu tun haben ist: Lass los und lass das Göttliche in dir handeln - und vertraue, dass alles gut ist, so wie es eben ist. Es ist nun wirklich an der Zeit, dies auch zu leben!

Am 11.August erleben wir eine totale Sonnenfinsternis – die letzte Eklipse dieses Jahrhunderts und Jahrtausends. Diese Finsternis steht in Verbindung mit einem Grossen Planetenkreuz, welches uns zwischen 11. und 17. August sehr stark beeinflussen wird. Dabei werden sich die meisten unserer Planeten in einem Kreuzmuster in den Zeichen Wassermann, Skorpion, Löwe und Stier befinden.

Die NASA sagt für die nächste Zeit die bisher stärksten Sonnenstürme voraus. Viele empfindliche Menschen können dadurch an starker Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Überreaktionen und Ängsten leiden, es kann auch zu Problemen mit dem Kurzzeitgedächtnis kommen. Viele Menschen werden jedoch in dieser Zeit auch die Fähigkeit erlangen, sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig zu verbinden. Diese Fähigkeit bringt am Anfang oft eine starke Orientierungslosigkeit mit sich, ebenfalls aber Erleuchtung.

Wie können wir also durchatmen in der Hitze dieses Sommers?

Wie die Maya und Inka sagen, ist es jetzt besonders wichtig, dass wir ALLE unsere Körper miteinbeziehen. Das bedeutet: den physischen, den mentalen, den emotionalen und den spirituellen Körper. Wenn wir mit Licht und Finsternis dieser Zeit fliessen wollen, dann müssen wir im Gleichgewicht mit unserer Intuition, mit unserem Intellekt, unseren Gefühlen und unseren körperlichen Handlungen leben. Du musst in Kontakt kommen mit dem Geist, wie auch immer er sich für dich zeigt. Mache die Angst zu deinem Feind. Lass die Angst los, denn was du fürchtest, das wirst du auch bekommen. ... Und sei dir klar darüber, dass du alles, was du jetzt fühlst, nun heilen wirst. Bist du also auf dem Weg der Heilung, oder befindest du dich in einem Zustand der Hysterie? Nur du weißt die Antwort.

Erinnere dich, dass du in jedem Moment deiner Intuition und deinen Instinkten vertraust. Stehe gerade für das, was du glaubst und weise alle Illusionen ab. Geh mit dem Fluss der Veränderungen und erinnere dich, dass CHAOS ein grossartiges Symptom dafür ist, dass eine neue Welt sich zu bilden beginnt. Mach das Chaos zu deinem Freund! Öffne dein Herz dem Kosmos und bitte um den grössten Segen für dich und alle, mit denen du in Beziehung stehst. Und am aller wichtigsten: Lass los und lass das Göttliche in dir handeln. – Was du hier liest, gilt als „Kosmischer Wecker" für die Menschheit, damit sie erwacht.

zurück

Stand: 26.09.04