Texte zum Hineinwachsen
in eine neue Welt

 

Neubeginn
Tracy Chapman

 

Der Himmel ist hier auf Erden,
Du kannst zu den Sternen hinaufschauen, um dort Antwort zu finden.
Halte Ausschau nach Gott und Leben auf anderen Planeten.
Vertraue auf das, was danach kommt.
Wir alle tragen in uns die Landkarte vom Labyrint des Himmels hier auf Erden.
Wir sind der Geist, das kollektive Bewusstsein.
Wir erschaffen den Schmerz und das Leiden und das Schöne in dieser Welt.
Der Himmel ist hier auf Erden.
Er ist in unserem Vertrauen in die Menschheit,
In unserem Respekt vor dem Irdischen,
In unserem unbeirrbaren Glauben an Frieden und Liebe und Verstehen.
Ich habe Engel gesehen und getroffen,
In der Verkleidung der ganz einfachen Leute,
Die ein ganz einfaches Leben führen in Liebe, Mitgefühl, Vergebung und
Aufopferung – der Himmel ist in unseren Herzen.
Er ist in unserem Vertrauen in die Menschheit,
In unserem Respekt vor dem Irdischen,
In unserem unbeirrbaren Glauben an Frieden und Liebe und Verstehen.
Schau herum, glaube an das was du siehst.
Das Königreich ist greifbar,
Das verheissene Land liegt dir zu Füssen.
Wir können das sein, wonach wir streben und wir werden es sein,
Wenn der Himmel hier auf Erden ist.
Wenn wir Vertrauen in die Menschheit haben,
Und Respekt vor allem Irdischen
Und einen unbeirrbaren Glauben daran,
Dass die Wahrheit Göttlichkeit ist.
Dann ist der Himmel hier auf Erden.
Ich habe Spirits gesehen, ich habe Engel getroffen,
Ich habe schöne und wunderbare Schöpfungen berührt.
Ich war an dem Punkt angelangt, wo ich alles in Frage gestellt habe,
Was ich denke und was ich weiss.
Aber ich glaube, ich glaube, ich glaube – dass das der Himmel sein kann.
Wir sind hinter verschlossenen Toren aufgewachsen,
Mit der Kraft, Leben zu schaffen und sie zu öffnen.
Die Welt ist unser Tempel. Die Welt ist unsere Kirche.
Der Himmel ist hier auf Erden.
Wenn wir Vertrauen in die Menschheit haben,
Und Respekt vor allem Irdischen
Und einen unbeirrbaren Glauben an Frieden und Liebe und Verstehen.
Dann könnte der Himmel auf Erden sein.

* * * * * * *
 

Winter-Sonnenwende 1999
Aluna Joy Yaxkin / Magda Wimmer

 Die heurige Winter-Sonnenwende am 21-22.Dezember bringt einige Besonderheiten mit sich. Verbunden mit einem Vollmond ist sie ein besonders kraftvoller Auftakt ins neue Millennium. Es ist gleichzeitig auch der erste Tag des letzten 13-Jahre-Zyklusses der Maya, welcher am 21.Dezember 2012 endet - es ist ein Maya Enddatum. Dann wird ein neuer, friedvoller Zyklus beginnen. Die Vollmond-Winter-Sonnenwende ist besonders mit dem Mayaort Palenque in Mexiko verbunden. Die untergehende Sonne wird an diesem Tag durch den dreistöckigen Turm des grossen Palastes scheinen, hin auf einen kleinen Platz, welcher den Namen "Halle der Aufzeichnungen" trägt. Dabei werden die Aufzeichnungen, welche hier verborgen sind, aktiviert – und mit einem offenen Herzen kann man zudiesem Wissen dann direkten Zugang bekommen. Kurz danach geht dann der Vollmond auf.

* * * * * * *

Es wird also der letzte spektakuläre Vollmond in diesem Jahrtausend sein – spektakulär insofern, als er mit dem ersten Wintertag zusammenfällt und weil es ein besonders strahlender Mond sein wird, viel strahlender als normalerweise. Und das hat es seit 133 Jahren nicht mehr gegeben. Unsere Vorfahren haben haben dieses Ereignis zu dieser Zeit miterlebt. Und unsere Nachfahren werden dasselbe erst in mehr als hundert Jahren wieder sehen.

Weil der Vollmond zur Wintersonnenwende in einer besonderen Konjuktion steht – er befindet sich nämlich an dem Punkt, wo die Laufbahn des Mondes der Erde am nächsten liegt – darum erscheint er um 14 % grösser als zum Zeitpunkt, an dem er von der Erde am weitesten entfernt ist.

* * * * * * *

Kosmisches Gleichgewicht am 22.Dezember 1999: Dieser Tag wird sehr verschieden sein von anderen Tagen, denn während des Tages wird Nacht sein und während der Nacht Tag. Eine besondere Anordnung zwischen Sonne und Mond an der jeweils gegenüberliegenden Seite des Planeten wird ein spektakuläres Energiefeld erzeugen – und die Erde liegt in dessen Mittelpunkt. Das Gleichgewicht von Licht und Sonne, Tag und Nacht wird zusätzlich noch balanciert durch die Vibration des Planeten Venus. Wenn die Sonne aufgeht, wird der Mond untergehen, und wenn der Mond am 22.Dezember untergeht, dann geht die Sonne auf – ein perfektes kosmisches Ballett. Der Mond wird am ersten Tag im Steinbock „voll" sein, und das bedeutet die Annäherung der Menschheit an eine höhere Ebene des Menschseins. Der Mond bezeichnet auch die Zeit der Sonnenwenden (Winter und Sommer) – die Sonne repräsentiert unsere Persönlichkeit, unser Ego, der Mond die Intuition und unsere Gefühle. Die Sonne ist der Vater, der Mond die Mutter. Das eine ist unser „männliches Selbst", das andere unser „weibliches Selbst". Es ist die Polarität der Gegensätze, die hier gespielt wird – und die Erde mit ihren Menschen steht genau dazwischen.

* * * * * * *

Für alle, die ihr spirituelles Gewahrsein erweitern möchten, gibt es von 20. bis 24.Dezember während der fünf Tage des Vollmondes eine grosse Gelegenheit: Der 20./21.Dezember öffnet uns ein Fenster des vollen Loslassens der Vergangenheit – für alle, die diesen Wunsch in sich tragen. Der 22.Dezember ist eine Chance, grössere Einsichten als bisher zu erhalten und zu erreichen, wenn wir uns das erlauben und dafür die inneren Blockaden loslassen, welche die Seele versperrt halten. Dabei können wir wahrlich erkennen, wer wir wirklich sind, ohne Beurteilung und Einschränkung. Der 23./24.Dezember öffnet uns schliesslich noch ein Fenster zur vollen Annahme dessen, was wir erkannt haben – Tage, an denen wir viel Zeit brauchen, damit wir alle Informationen verinnerlichen und den höchsten Nutzen daraus ziehen können.

 

zurück

Stand: 26.09.04