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Wegweiser in die andere Welt
„Was wirst du machen, wenn du mit der Schule fertig bist? Was wirst du tun, wenn du in Pension gehst? Was tust du nächste Woche? ..." - „Das liegt in den Sternen" sagen wir, wenn wir nicht wissen, wie wir dem Fragesteller am besten erklären können, dass uns ein genauerer Plan noch fehlt oder dass wir einfach einmal abwarten wollen, wie sich die Dinge entwickeln. „In den Sternen liegt unser Schicksal", sagen die alten Völker dieser Erde, und für sie ist diese Aussage viel tiefgehender als den Spruch, den wir verwenden, wenn wir einfach keine Antwort wissen. Sie scheinen auch ganz genau zu wissen, wovon sie sprechen und sie beschreiben diese Wirklichkeit in ihren vielen Geschichten als ein schönes Land, das man verlässt, um dann später wieder dorthin zurückzukehren? Und in Wirklichkeit – so sagen sie – verlassen sie dieses Land eigentlich nicht, sondern sie können durch verschiedene Techniken und wann immer sie wollen, dorthin gehen und dann auch wieder in ihr physisches Erdenleben zurückkehren. Wie kommt es aber, dass die vielen alten Kulturvölker jene andere Welt, die ausserhalb unserer Erdatmosphäre und tief im Inneren alles Sichtbaren beginnt, als einen zeitlosem Raum beschreiben, in welchem sie sich mühelos herumbewegen können? Wie ist es möglich, dass sie diese Welt oft bis ins kleinste Detail kennen, sie mit ihrer bildhaften Sprache beschreiben und durch verschiedene Symbolsysteme den Menschen auch zugänglich machen? Was – so müssen wir uns ernsthaft fragen – fehlt dann unserer Gesellschaft, die auf den Grundlagen einer Wissenschaft aufgebaut ist, welche doch alles bis in seine Einzelheiten zu kennen glaubt? Und daran schliessen sich noch einige weitere herausfordernde Fragen an: Warum weiss sie nichts von dieser Welt ausserhalb der sichtbaren Welt, die ganz verschiedene und weit voneinander entfernte Völker in einer immer gleichbleibenden Weise beschreiben? Wir können noch weitergehen und uns fragen: Wohin steuert eine solche Gesellschaft? Wem nützt sie? Und wie zufrieden sind die einzelnen Menschen darin, wie gesund, wie kreativ und wie frei? Wir alle werden darauf unsere je eigenen Antwort finden. Und es geht dabei nicht um Bewertungen, sondern um die Feststellung der Grundlagen, auf denen wir unser sogenanntes „modernes" Leben aufgebaut haben. Wenn wir die Frage nach Zufriedenheit, Gesundheit und Freiheit in unserem täglichen Leben beantwortet haben, werden wir vielleicht entdecken, dass sich in uns Emotionen angestaut haben, denen wir manchmal gerne Luft machen möchten. Aber selbst dafür haben wir antrainierte Kontrollmechanismen, die uns das kaum erlauben. Und wenn wir es tun, dann fühlen wir uns schuldig oder zumindest so, als hätten wir etwas getan, was nicht erlaubt ist. Aber vielleicht steckt in uns noch etwas Mut für eine weitere Herausforderung. Es geht dabei um die Frage: WAS WÄRE, WENN ?– nämlich, wenn die Schilderungen der Völker, die wir oftmals als primitiv und unzivilisiert bezeichnen, doch etwas in sich bergen, was vielleicht der Schlüssel zu einem tiefen Verständnis unserer selbst, unseres Lebens hier auf diesem Planeten und der Zusammenhänge im Universum sein könnte? Wenn wir an dieser Stelle zu atmen vergessen haben, dann können wir uns selbst einmal weiterhelfen, indem wir zumindest drei tiefe Atemzüge machen und dabei die Luft, die kommt und die wir wieder loslassen müssen, beobachten. Es ist alles im Fliessen, und wir können nichts festhalten. Über die Luft sind wir mit allem verbunden, mit unseren Mitmenschen, den Tieren, mit den Bäumen, welche den Sauerstoff produzieren und mit dem Schall, der sich über sie fortpflanzt und ohne den wir im Raum völlig orientierungslos werden. Alles kommt und geht. So auch Fragen und ihre Antworten. Wenn wir dabei die Luft anzuhalten versuchen, dann wäre es, als würden wir einen Kreislauf stoppen wollen, der nicht aufzuhalten ist. Das einzige, was dabei wirklich geschieht, ist die Einschränkung unserer selbst und unseres Bewusstseins – was nichts anderes ist als eine Art Abwehr aus Angst vor dem „Unbekannten". Vermutlich haben Sie / hast du – liebe Leserin / lieber Leser – nicht wirklich die Luft beim Lesen der vorhergehenden Frage angehalten. Was ich hier beschrieben haben, ist auch eher als eine kollektive Reaktion unserer Gesellschaft zu sehen. Was wiederum den Schluss zulassen würde, dass wir so frei nicht sind, wie wir oftmals glauben. Aber es ist doch nur eine Frage, und eine angstvolle Reaktion darauf könnte ein wertvoller Hinweis darauf sein, dass wir etwas Lebensnotwendiges vermissen, das wir vielleicht seit langer Zeit aus unserem Bewusstsein hinausgedrängt haben. Aber Vorsicht, bevor wir weitergehen, müssen wir uns erst einmal versichern, dass wir fest angeschnallt sind. Wir begeben uns nämlich jetzt auf ein Gebiet, welches von einer dichten Dornröschenhecke umgeben ist, welche aus unzähligen Tabus und pädagogischen Massnahmen gewachsen ist. * * * * * Viele von uns fühlen sich schon seit vielen Wochen, Monaten oder sogar Jahren herausgerissen aus einer Welt, die Stabilität und die Fortsetzung des Ewig-Gleichen verspricht. Natürlich können wir dafür verschiedene Ursachen angeben, seien sie persönlicher, gesellschaftlicher oder zwischenmenschlicher Natur. Doch trotz all dieser Erklärungen haben wir das Gefühl, dass uns die entscheidende Erklärung dafür fehlt. Wenn wir auf Menschen hören, die aus diesen alten Kulturen kommen – sei es durch Bücher oder durch ein persönliches Zusammentreffen – dann beginnen wir vielleicht zu verstehen, dass wir in einer Kultur leben, die unsere Lebensinteressen stets an der Oberfläche zu halten vermag. Ihr Ziel ist dabei nicht unsere tiefe innere Zufriedenheit sowie unsere Verbindung mit allen Dingen und Lebewesen um uns herum und mit der Erde. Vielmehr geht es um die Erweckung der kurzfristigen Aufmerksamkeit aller Beteiligten zur Steigerung von Konsum, Besitz oder Wissen. Dies verläuft meist auf einer Ebene, welche Angst in den Menschen schürt, sodass sie nicht mehr merken, dass sie eigentlich gelenkt und manipuliert sind. Die jeweils neu geweckten Ängste werden dann wieder verwendet, um neue Aufmerksamkeit zu erregen. Es ist ein Spiel ohne Ende – und wir merken nun schon manchmal, dass wir dabei innerlich fast verhungern und dass uns dieses Spiel auch immer mehr langweilt. Und da gibt es nun Menschen und sogar ganze Völker, die zu wissen scheinen, warum jetzt alles „aufbricht", was bisher fest und unveränderlich war. Noch dazu sagen sie, dass sie schon seit unzähligen Generationen dieses Wissen überliefert haben – das Wissen nämlich, dass ihren astronomischen Kalender-Berechnungen zufolge genau JETZT enorme Veränderungen auf dem Planeten Erde eintreten werden und eigentlich schon seit mehr als zehn Jahren eingetreten sind. Und dann sprechen sie einfach davon, dass unsere Erde jetzt – wie auch schon vor 26.000 Jahren – wieder einmal im Zeichen Wassermann ist und damit auch in einem völlig anderen Energiefeld, das auch als Photonengürtel bezeichnet wird. Vor 13.000 Jahren waren wir ebenfalls dort, allerdings im Zeichen Löwe. Dieses Feld, so sagen sie, sei von sehr sehr hoher Energie, und die Erde (sowie unser gesamtes Sonnensystem) wird sich darin für etwa 2000 Jahre befinden. Dem noch nicht genug: dieses hohe Energiefeld kann von uns beeinflusst werden, ja viele dieser weisen Menschen behaupten sogar, dass WIR es eigentlich sind, die es mit-erschaffen werden. Ab Dezember 2012, zur Wintersonnenwende, wird es dann soweit sein, dass sich unser gesamtes Sonnensystem in diesem neuen Energiefeld befindet, jener Zeitpunkt, an welchem für die Maya und für viele alte Völker ihre Kalendersysteme in eine neue grosse Runde gehen werden. Gut, atmen wir wieder einmal tief durch. Da sprechen Völker – oder zumindest deren weise Führer – von Dingen, von denen die meisten von uns in der modernen westlichen Welt noch nie etwas gehört haben. Warum? Sind nicht wir es, die die Welt bis in ihre kleinsten Teilchen erforscht hat? Und auch vom Weltall bekommen wir immer mehr Kenntnis? Und doch scheint uns etwas Wichtiges dabei zu fehlen. Wir alle wissen, dass wir nur mit einem Teil unserer selbst in einer physischen Welt leben, die wir auch mit unseren physischen Augen wahrnehmen können. Der andere Teil aber lebt in einer parallelen Welt, die nur für unsere inneren Augen sichtbar ist. Sie ist es, die auch dann bestehen bleibt, wenn es die sichtbaren Dinge nicht mehr gibt. Aus ihr kommen wir, und wir werden immer wieder dorthin zurückkehren. Und in Wahrheit haben wir sie auch nie ganz verlassen. Die alten Völker nennen sie „Traumzeit", „Huna", „Tao", „Merkaba" oder den „Heiligen Kalender". Das ist der Stoff, aus dem alles gewebt ist und aus dem auch wir unsere Wirklichkeit ständig erschaffen. Zu dieser Welt gibt es auch bestimmte Zugänge und Wegweiser, die viel genauer sind, als unsere genauesten Computer und Messgeräte: Und das sind unsere Gefühle, die Träume, die Intuition und unsere kreativen Fähigkeiten. Die weisen Menschen dieser Erde haben immer schon auf diese Dinge gehört und ihnen Ausdruck verschafft. Sie haben ihnen auch eine Stimme verliehen, die zu ihnen spricht und mit der sie im ständigen Austausch stehen. Diese innere Stimme ist es, welche ihnen Welten aufschliesst, die durch das blosse Denken nicht mehr erreichbar sind. Wir jedoch haben uns für lange Zeit allein auf unser Denken konzentriert, bis es sich verselbständigt hat und uns nun wie ein kleiner Diktator zu beherrschen versucht. Es ist ein Denken, dem die Kraft der inneren Welt fehlt. Wie ein verängstiger Vogel flattert es daher auf und ab und lässt uns mit schriller Stimme wissen, wie bedrohlich alles in der Welt sei und was wir von der Zukunft zu fürchten hätten. Selbst das Reden anderer Menschen und Völker über das uralte Wissen dieser Erde versetzt einen solchen Verstand in grosse Panik. Wie kann er davon geheilt werden? * * * * * „Es ist nicht schwierig", sagen die Weisen dieser Welt. „Hört einfach auf euch selbst und tut, was euch wichtig erscheint. Kümmert euch nicht darum, was andere euch durch Angst einflössen wollen. Hört auf euer Herz!". Sie meinen auch, dass das Energiefeld der Erde sich in nächster Zeit rasant verändern wird, da es sich bei den Photonen um sehr hohe Lichtenergie handelt. Das wird auch unser Bewusstsein und die Art unseres Denkens mit verändern. Doch – und das ist noch viel wichtiger – diese neue Energie wird nicht einfach entstehen, sondern WIR werden sie MIT-ERSCHAFFEN! Unsere Welt wird das, was WIR daraus machen! Atmen wir kräftig durch. Auch das noch! – Die Dinge werden sich also nicht einfach entwickeln so wie sie es tun, sondern wir sind dabei auch noch fest beteiligt.? Wir sind somit auch voll verantwortlich dafür, wie unser Leben auf dieser Erde in Zukunft aussehen wird? Wie kommen sie denn bloss auf diese Ideen? Das ist doch ziemlich verrückt, oder? Begeben wir uns zurück auf den Boden „unserer Wirklichkeit": Da tauchen heute Forscher auf, unter anderem ein österreichischer Quantenphysiker, die mit Photonen (also mit Lichtteilchen) experimentieren. Sie meinen, dass damit das Beamen von Materie möglich werden könnte – Dinge, welche für die Weisen der alten Völker eine Selbstverständlichkeit sind. Abgesehen davon, dass sie diese Teilchen selbst erzeugen, wissen sie darüber Bescheid, dass Photonen immer in Paaren auftreten. Verändert man eines von ihnen, so verändert sich auch das andere. Kennt man eines, so auch das andere. Bewegt sich das eine, so macht das auch das andere. Es handelt sich also um ein Zwillingspaar, wovon ein Teil immer direkt den anderen beeinflusst. Und die Wissenschafter sind sich auch der Tatsache bewusst, dass ihre Messung aktiv in den Zustand dieser Lichtteilchen eingreift. Ist es nicht genau das, wovon so manche Urvölker schon lange sprechen? Ihnen gemäss bewegen wir uns gerade JETZT mit unserem Sonnensystem in dieses Photonenfeld hinein, und genau JETZT werden auch Forschungen unserer Wissenschafter bekannt, die sich mit eben diesen Lichtteilchen befassen. Blosser Zufall? Vergleich wir einfach die Tatsachen:
Vermutlich liegt auch hier der Schlüssel zum Wissen um die Zeit, die es eigentlich nur dort gibt, wo Bewegung im Raum stattfindet. Zeit ist daher relativ und sie löst sich auf, wo kein physischer Raum mehr ist. Dann wird die Qualität von Zeit entscheidend, wie sie z.B. die Maya in ihrem Heiligen Kalender beschreiben – das Webmuster der parallelen Welten. An dieser Stelle wird deutlich, dass wir noch viel vom Wissen dieser alten Völker lernen können, ein Wissen, welches jedoch immer schon unser eigenes war. Es ist das Wissen unseres Herzens, welches uns unsere innere Stimme ständig zuflüstert.
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Stand: 26.09.04